Penispumpen – Risiken und mögliche Nebenwirkungen

Fast jeder Mann hat einmal im Leben Probleme mit seinem besten Stück. Ob diese Probleme nun tatsächlich vorhanden sind oder der Mann nur nicht mit Größe seiner Manneskraft zufrieden ist, in beiden Fällen wird die Penispumpe oft als gutes Mittel beworben. Doch wie bei jedem medizinischen Instrument kann auch sie mehr Schaden als Nutzen anrichten, wenn sie falsch bedient wird.

Wie funktioniert die Penispumpe eigentlich?

Man kennt sie unter vielen Namen: Vakuumpumpe, Penispumpe, Erektionspumpe. Doch gleich wie man sie nennt, die Funktionsweise ist denkbar einfach. Ein durchsichtiger Behälter wird über den Penis gestülpt. Dann wird in diesem Behälter ein Unterdruck erzeugt, also die Luft abgelassen. Die Folge: Das Blut staut sich im Penis. Die Erektion tritt ein und ist oft größer als normalerweise.

Die Steuerung ist manuell über eine Fernbedingung, so dass jeder Mann selbst beurteilen kann, wann er mit der Größe seines besten Stücks zufrieden ist.
Oft wird die Penispumpe vor dem Liebesspiel benutzt. Man kann sie aber auch als Trainingsmittel verwenden, wenn man an erektionaler Dysfunktion leidet. So kann der Körper wieder lernen, den Penis zu durchbluten. Die Gefäße werden geweitet und der Penis empfindlicher.

Die Risiken bei zu häufiger Benutzung

So einfach die Handhabung im Prinzip ist, so leicht lässt sich etwas falsch machen. Vor allem der übermäßige Gebrauch der Pumpe und zu großer Unterdruck können zum Problem werden. Viele Männer nutzen die Pumpe zu oft, in der Hoffnung, so dauerhaft eine größere Erektion zu bekommen oder sie länger halten zu können. Dies kann je nach Pumpe und Zugkraft zu folgenschweren Nebenwirkungen kommen.

Blutergüsse sind häufig

Die häufigsten Nebenwirkungen bei zu vielem oder zu langem Gebrauch sind Blutstau oder die Bildung von Blutblasen am Penis. Durch den Unterdruck kann das Blut nicht mehr aus dem Glied entweichen und neues Blut wird nach gepumpt. Die Gefäße können den Druck auf Dauer nicht mehr aushalten. Infolge dessen platzen sie. Blut dringt in das Gewebe ein und es bilden sich Blasen, die nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch auch für das Glied gefährlich werden können.

Sie unterdrücken die normale Durchblutung, da sie die Gefäße abdrücken. Der Penis kann sogar blau anlaufen, was ein deutliches Zeichen ist, dass man einen Arzt aufsuchen sollte.
Auch kann es zu Blutungen in den feinen Kapillaren kommen, die bei dem hohen Druck reißen. So blutet der Penis an vielen Stellen und es kann auch Blut im Harn vorhanden sein.

Risiken für das Lymphsystem

Direkt unter dem Ansatz des Penis verläuft auch ein Teil des Lymphsystems des Körpers. Sollte die Pumpe falsch, beispielsweise zu eng, angesetzt werden, kann es neben einem Blutstau auch zu einem Stau der Lymphe kommen. Im schlimmsten Falle bilden sich Blasen. Diese sind nicht nur äußerst schmerzhaft, sie können auch die Harnwege abdrücken und so das normale Wasserlassen sehr schwer machen. Weiterhin kann es zu Ansammlungen von Giften an dieser Stelle kommen, die ihrerseits Schmerzen verursachen können.

Wenn dies erst einmal geschehen ist, dann hilft oft nur noch ein operativer Eingriff, um die Lymphe abzulassen.

Wie andere Erkrankungen die Wirkung beeinflussen

Eine weitere oft unterschätzte Gefahr besteht in unbekannten Störungen oder Erkrankungen des Penis. Viele Anwender benutzen die Penispumpe ohne über Alternativen nachzudenken oder zuvor einen Arzt aufzusuchen, einfach weil es ihnen peinlich ist. Erektionsstörungen können aber viele Ursachen haben.

Ablagerungen in den Blutgefäßen durch ein Übermaß an Alkohol, Tabak oder zu fettem Essen können die Durchblutung behindern. Hier kann auch eine Penispumpe keine Abhilfe schaffen. Sie verschlimmert die Probleme oft, da sie die Ablagerungen mit dem Blut absaugt und sie so an einer Stelle ansammelt. Es kann zu einer dauerhaften Schädigung kommen.

Erektionsstörungen können auch psychisch bedingt sein, z.B. durch Stress. Auch hier ist eine Behandlung mit einer Penispumpe eher kontraproduktiv, da sie nicht das Lustempfinden des Mannes steigert, sondern nur eine körperliche Reaktion erzeugt. Die Lust auf Sex geht auf Dauer verloren.

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