Penisprothese – Eine Behandlungsmöglichkeit bei erektiler Dysfunktion

Wenn es wieder einmal so weit ist und das Glied einen im Stich lässt kann man oft von der Hoffnung auf Besserung abkommen. Vielleicht versucht man es auch gar nicht mehr Geschlechtsverkehr auszuüben. Ein drastisches, jedoch von der Wirksamkeit sehr effektives Mittel zur Behandlung von sexueller Dysfunktion ist die Penisprothese.

Die richtige Wahl treffen

Bevor man sich für die operative Behandlung dieses Problems entscheidet, sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Herr der Lage zu werden. Das heißt, dass man zum Beispiel Penispumpen in sein Vorspiel integrieren könnte, die dem Glied zusätzlichen Halt geben, indem sie einen Unterdruck in einer Saugglocke erzeugen, durch die das Blut in den Penis fließt.

Die sich in der Praxis ergebende Erektion gilt als besonders fest und lang anhaltend, Penispumpen wie Phallosan können im Internet oder Fachhandel erworben werden. Auch sollte eine Veränderung zu einem gesunden Lebensstil in Betracht gezogen werden, um einen ungesunden als Ursache der erektilen Dysfunktion auszuschließen, so sollte mit dem Rauchen aufgehört werden und von Alkohol Abstand gehalten werden und auf etwaige Krankheiten untersucht werden.

Penisprothese als letzter Ausweg

Wenn nun doch alle Stricke reißen, ist die Penisprothese eine Option, die zugleich auch eine Art letzter Ausweg sein kann. Bei einer Penisprothese wird in den Schwellkörper des Gliedes ein Kunststoffzylinder implantiert, der zur Erektion führt. Die Penisprothese, in der Fachliteratur als Penisimplantat bezeichnet, wird vor allem in zwei Ausführungen eingesetzt.

 

Typ 1

Bei der einen Ausführung handelt es sich um ein biegsames Modell, bei dem der Penis bei Nichtbenutzung herunterhängt und bei Bedarf in die waagerechte Stellung oder leicht nach oben geneigt gebracht wird. Dabei ändert sich die Dicke, Länge und Steife nicht, was zum größten Nachteil dieses Modells gehört, weil dann der Penis in der Hose, besonders im Schwimmbad oder Sauna sichtbarer ist, als er es wohl sein sollte, weswegen dieses Modell seltener implantiert wird. Jedoch ist die Operation einfacher und die Möglichkeit des mechanischen Versagens geringer.

Typ 2

Das zweite mögliche Modell umfasst ein aufpumpbares Implantat, welches sich aus drei Teilen zusammensetzt, nämlich zwei Zylindern, die für den Schwellkörper vorgesehen sind, einer Pumpe im Hodensack sowie einem Flüssigkeitsreservoir im Bauchraum. Der Penis kann mit der sich im Hodensack befindlichen Pumpe in einen Erektionszustand versetzt werden, rückgängig kann der Zustand mit einem sich an der Pumpe befindlichen Ventil gemacht werden.

Eine natürliche Erektion lässt sich mit diesem Implantat nachahmen, auch in der Sauna oder im Schwimmbad ist nichts sichtbar. Der Nachteil dieses Implantats ist jedoch der komplexere chirurgische Eingriff, der nur von sehr fähigen Ärzten vorgenommen werden sollte, die Erfahrung des Arztes spielt hier eine größere Rolle.

Kostenübernahme und Durchführung

Der chirurgische Eingriff zur Einsetzung einer Penisprothese wird bei medizinischer Notwendigkeit von der Krankenkasse übernommen, wenn nachgewiesen wird, dass keine anderen Methoden zum Erfolg verhelfen. Bei dem Eingriff wird unter dem Hodensack sowie oberhalb des Gliedes ein Schnitt gemacht und die Zylinder eingebracht.

Bei der zweiten beschriebenen Variante wird gleichzeitig noch in denselben Schnitt der mit Flüssigkeit gefüllte Behälter in den Unterbauch in der Nähe der Blase sowie die Pumpe implantiert. Einher geht der Eingriff mit einem etwa vier bis sieben Tagen andauernden Krankenhausaufenthalt. Circa sechs Wochen nach dem Eingriff ist die Wundheilung abgeschlossen und das Liebesleben kann wieder aufgenommen werden. Zu Komplikationen kann es durch schlechte Wundheilung oder Entzündungen kommen, das obligatorische Operationsrisiko sollte ebenfalls bedachte werden. Schmerzen nach der Operation können auftreten, sind aber in den meisten Fällen gut mit Schmerzmitteln zu behandeln, nur bei Komplikationen kann es zu signifikanten Schmerzen kommen.

Schlussendlich ist zu sagen, dass Penisprothesen langjähriges Leid unter Abwägung der Vor- und Nachteile und unter Ausschluss anderer Möglichkeiten eine Lösung für dieses schwerwiegende Problem sein können, um wieder ein erfülltes und glückliches Liebesleben führen zu können.

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