Impotenz – Symptome, Diagnose, Therapie

Der Spaß im Bett kann schnell vorbei sein – zu schnell, wenn Impotenz bzw. eine erektile Dysfunktion einsetzt. Probleme mit der Erektion betreffen nicht nur einen Bruchteil der Männer – im Alter von 60 bis 69 ist ein gutes Drittel der Männer betroffen. Aber haben bis zu zehn Prozent der Männer Probleme mit der Erektion.

Symptome – wann ist es eine Krankheit?

Von einer erektilen Dysfunktion spricht man, wenn der Penis nicht ausreichend erigiert oder schnell wieder schlaff wird. Um von einer Impotenz sprechen zu können, müssen diese Probleme über sechs Monate in mindestens zwei Drittel der Fälle auftreten. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Probleme bei der Selbstbefriedigung oder beim Sex mit dem Partner auftreten. Meist tritt die Entwicklung einer erektilen Dysfunktion schleichend auf. Ein Hinweis kann das Ausbleiben einer Erektion im Schlaf sein.

Ursachen – woher kommt das Problem?

Eine erektile Dysfunktion kann sowohl psychische als auch körperliche Ursachen haben. Sie tritt meist erst mit steigendem Alter auf. Ein besonders häufige Ursache für Impotenz ist die Verkalkung der Arterien bei einer Arteriosklerose. Dadurch kommt nicht genug Blut in den Penis oder es fließt zu schnell ab. Genau das selbe passiert, wenn sich bei Diabetes die Zuckermoleküle an den Wänden der Adern ansammeln. Andere körperliche Ursachen können auch neurologische Ursachen, Rückenmarkskrankheiten oder Operationen im Beckenbereich sein.
Auch psychische Ursachen kommen in Frage. Hier können Depressionen, Stress, Unsicherheit, Ängste oder Konflikte für die Flaute im Bett sorgen.

Diagnose – was macht der Arzt?

Wie eben schon beschrieben, könnte eine erektile Dysfunktion auch ein Symptom von schwerwiegenden Erkrankungen sein. Deshalb sollten Männer zum Arzt gehen, wenn sie öfter Probleme mit der Impotenz haben.

Der Hausarzt untersucht zunächst Hoden, Penis und Prostata. Außerdem wird der Patient auf Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Hilfreich ist außerdem ein detailliertes Gespräch mit dem Arzt über das Sexualleben.

Sollten weitere Probleme auftreten, kann der Arzt zu einem Urologen überweisen. Es kann etwa der Testosteronspiegel im Blut gemessen werden oder die Blutgefäße im Penis werden mit einer speziellen Ultraschall-Untersuchung betrachtet.

Therapie – was hilft dagegen?

Wer Probleme mit einer erektilen Dysfunktion hat, sollte auf jeden Fall seinen Lebensstil betrachten. Wer aufhört zu rauchen, sich gesünder ernährt, Sport treibt, Blutzucker-, -druck oder -cholesterin senkt und den Alkoholkonsum reduziert, kann eventuell schon einiges verändern.
Hilft das nicht weiter, gibt es auch eine medikamentöse Therapie, etwa mit PDE-5-Hemmern, welche die Penismuskulatur entspannen, so dass das Blut leichter einfließen kann.

Ebenfalls sehr effektiv ist eine Vakuumpumpe. Dabei wird ein durchsichtiger Zylinder mit Pumpe auf den Penis aufgesetzt. Nun wird ein Unterdruck erzeugt. Daraufhin strömt Blut in den Penis und eine Erektion entsteht. Ein Ring an der Peniswurzel sorgt dafür, dass das Blut nicht wieder zurückfließt. Dieser Ring muss aber spätestens nach dreißig Minuten entfernt werden, um Durchblutungsstörungen zu vermeiden.

Diese Methode verursacht besonders wenig Nebenwirkungen und darf auch bei der Einnahme von Blutverdünnern angewendet werden. Allerdings ist der Gebrauch umständlich und erfordert etwas Übung. Eine Vakuumpumpe kann sogar vom Arzt verordnet werden und wird dann von den Krankenkassen bezahlt.

Aktiv eine Lösung suchen!

Eine erektile Dysfunktion ist also kein Grund, sich zuhause zu verstecken. Im Gegenteil, der Gang zum Arzt ist sogar Pflicht, wenn man länger Probleme im Bett hat. Der Arzt kann Krankheiten, die zu der Impotenz führten, ausschließen und mit Therapien den Spaß an der schönsten Nebensache der Welt zurück holen.

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