Erektile Dysfunktion und Therapiemöglichkeiten

Wenn die Frage “Wie geht’s, wie steht’s?” bei Männern ein Seufzen hervor ruft, so mag man sie wortwörtlich verstehen: Erektile Dysfunktion stellt eine ernst zu nehmende Belastung für die Lebensqualität vieler Männer dar, doch trotz des zunehmenden Gesundheitsbewusstseins innerhalb der Bevölkerung findet eine öffentliche Diskussion bisher kaum statt.

Das mit der Krankheit einhergehende gesellschaftliche Stigma verschlimmert die psychische Lage vieler Betroffener nur noch weiter, was die Gefahr einer Abwärtsspirale mit sich trägt. Dies sorgt nicht nur für eine relativ hohe Dunkelziffer an Erkrankten, sondern öffnet auch unseriösen Anbietern vermeidlicher “Wundermittel” die Tore, wobei diese in aller Regel völlig unsinnig und in einigen Fällen gar schädlich sind.

Krankheitsbild und Ursachen

Erektile Dysfunktion ist ein breit gefächerter Terminus, der allgemein beschrieben Erektionsstörungen aller Art beschreibt. Hierbei gilt es zu beachten, dass gelegentliche Störungen, sowie auch dauernde Probleme beide in die Definition hinein fließen. Eine Erektion kommt zustande, wenn die Blutzufuhr zum Penis erhöht und der Blutabfluss verringert wird, was zur Versteifung führt.

Bei der Erektilen Dysfunktion findet diese simple hydraulische Funktion des Körpers nicht oder nur in einem sehr geringen Maß statt. Dies kann eine Vielzahl an möglichen psychologischen oder organischen Ursachen haben, wobei Kombinationen verschiedener Auslöser ebenfalls möglich sind.

Die psychischen Ursachen sind dabei meistens weniger schwerwiegend, erscheinen dabei aber weniger leicht zu bewältigen, da hier der Fokus vor allem auf der Angst vor dem Versagen in sexuellen Beziehungen liegt. Diese wiederum zu überwinden ist unter dem teilweise auch eingebildeten Druck eine große Herausforderung, die man nur schwer ohne Hilfe bewältigen kann.

Auf der anderen Seite stehen die körperlichen Ursachen, die in aller Regel einen weitaus größeren Effekt haben. Während jüngere Altersgruppen ein geringeres Risiko tragen, können Negativfaktoren wie erhöhter Alkoholkonsum, Diabetes mellitus und Blutdruckprobleme die Chance um ein Vielfaches erhöhen, dass vermehrt Erektionsstörungen auftreten. Verkalkte Blutgefäße, durch Drogenkonsum angegriffene Schwellkörper und Beta- sowie Neuroblocker tragen ebenso erheblich dazu bei, dass eine erektile Dysfunktion entstehen kann.

Da die körperliche Verfassung vor allem bei jüngeren Betroffenen im Durchschnitt besser ist, spielen in dieser Altersgruppe psychische Auslöser eine größere Rolle, während im höheren Alter körperliche Ursachen in den Vordergrund treten. Statistisch gesehen häufen sich die Fälle im Rentenalter, wobei beinahe die Hälfte aller in aktuellen Studien befragten Männer angeben, zumindest gelegentlich Probleme haben, eine Erektion zu erreichen. Zehn Prozent aller Befragten im Alter zwischen 40 und 70 gaben dagegen an, ständige Probleme zu haben.

Mögliche Therapien

Aufgrund der vielfältigen Hintergründe ist es schwierig, eine klare und in allen Fällen verlässliche Therapie zu finden. Es muss hierbei wieder beachtet werden, dass psychische Ursachen am besten im Rahmen einer Sexual- oder Psychotherapie zu behandeln sind. Gegebenenfalls sollte hierbei der Partner des Betroffenen mit einbezogen werden, um in einem sicheren Umfeld mögliche Probleme in der Eigenwahrnehmung oder der Beziehungsdynamik zu erkennen und zu beheben.

Psychotherapie, Hormone, Penisprothes, Penispumpen

Handelt es sich bei der Erkrankung dagegen um ein Ergebnis organischer Unregelmäßigkeiten, steht eine Vielzahl an möglichen Lösungen zur Verfügung.
Eine gängige Möglichkeit stellen dabei potenzsteigernde Medikamente dar, die in Deutschland allerdings nicht in einer großen Vielzahl vorhanden sind und deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Sogenannte Prostaglandine müssen zudem lokal injiziert werden und tragen das Risiko schwerer Nebenwirkungen mit sich.

Auch eine Operation in Form der Implantation einer Penisprothese kann Abhilfe schaffen, wobei hier anzumerken ist, dass diese nur bei speziellen Schäden an Gefäßen und Schwellkörpern sinnvoll ist.

Eine weitaus einfachere und auf Verschreibung vom Arzt von der Krankenkasse übernommene Lösung findet man dagegen mit der sogenannten Penispumpe. Es handelt sich dabei um eine zylinderartige Pumpe, die ganz ähnlich wie der Körper selbst das Prinzip des Unterdrucks dazu nutzt, um eine Erektion hervorzurufen, welche dann mithilfe eines Rings aufrecht erhalten wird. Der Vorteil der Penispumpe besteht in ihrer einfachen Art der Anwendung und dem Fehlen von Nebenwirkungen.

Ebenso hilft sie nicht nur bei körperlichen, sondern auch bei den vorher aufgeführten psychischen Problemen dank ihrer mechanischen Funktionsweise garantiert und ermöglicht so wieder ein erfüllendes und befriedigendes Sexleben, was für den Ausgleich innerhalb der Psyche ein wichtiger Faktor ist.

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